Ist für mein Bauvorhaben Acryl oder Polycarbonat besser geeignet?

Acrylglas ist optisch sehr hochwertig, brillant und von natur aus UV-beständig. Es wird oft im dekorativen Bereich eingesetzt, da es viel bruchsicherer ist als Glas und sich durch die verschiedenen Farbvarianten unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Polycarbonat hingegen ist sehr schlagfest und bruchsicher. Es wird überall da eingesetzt, wo das Material stark beansprucht wird, z.B. als Überdachung oder Griffschutz. PC ist von natur aus nicht UV-beständig. Der UV-Schutz lässt sich im Produktionsprozess aber bei Bedarf hinzufügen.

Was ist der Unterschied zwischen Polycarbonat, Polycasa PC, Makrolon® und Lexan®?

Polycarbonat wurde 1953 von der Firma Bayer AG entwickelt. Sie tauften dieses Material auf den Namen Makrolon®. Seitdem hat sich Makrolon® als Markenname weltweit etabliert. Lexan® ist ein weiterer sehr verbreiteter Handelsname. Als weitere Marke ist auch Quinn PC bekannt, diese heißt nun Polycasa PC. Ob Sie nun Makrolon®, Lexan® oder Polycasa PC bestellen – es ist alles das Gleiche, nämlich Polycarbonat.

Acrylglas oder Plexiglas®? Das ist hier die Frage.

Acrylglas oder Plexiglas®? Acrylglas ist ein optisch sehr hochwertiges Produkt. Der bekannteste „Erfinder“ war Otto Röhm, welcher 1933 die Marke Plexiglas® anmeldete. Über 80 Jahre „Plexiglas“ haben bei uns natürlich einen Eindruck hinterlassen, dadurch ist es die handelsübliche Bezeichnung. In Wahrheit ist aber alles PMMA, Polymethylmethacrylat, also Acrylglas.

Werkstoffkunde – PP

PP bedeutet Polypropylen. Es hat im Vergleich zum Aufbau von PE eine zusätzliche Methylgruppe, die dieses Material sehr steif macht. PP hat eine Dichte von 0,95 g/cm³ und lässt sich von 0°C bis +100°C einsetzen. Polypropylen findet ebenfalls Anwendung in unseren Poolbecken. Für diesen Zweck haben wir das PP auch für -30°C einsetzbar ausgerüstet.

Werkstoffkunde – PE1000

Die Steigerung von PE500 ist PE1000, ein Polyethylen mit sehr hohen Molekulargewicht von bis zu 8.000.000 g/mol. Im Vergleich zu PE500 ist es nicht so stabil, jedoch in der Verschleißfestigkeit unübertroffen. PE1000 ist vor allem auch für den Gebrauch in tiefen Temperaturbereichen geeignet (von -200°C bis +90°C). Im Gegensatz zu PE-HD lässt sich PE1000 nicht verschweißen.

Werkstoffkunde – PE500

PE500 ist ein Polyethylen, das, entsprechend seiner Bezeichnung, ein Molekulargewicht von rund 500.000 g/mol hat. Es besteht aus einer sehr langen Molekülkette und ist dadurch ein universell einsetzbarer und sehr stabiler Kunststoff. PE500 ist vor allem für sehr anspruchsvolle Anwendungen gedacht. Beständig von -100°C bis +80°C, kann es auch im Lebensmittelbereich eingesetzt werden.

Werkstoffkunde – PE

PE, auch PE-HD oder PE300 genannt, ist ein Polyethylen, das seinem Namen dem Molekulargewicht von 300.000 g/mol verdankt. Mit einer Dichte von 0,95 g/cm³ ist es besonders stabil und hat eine hohe Festigkeit. PE-Platten lassen sich von -50°C bis +80°C einsetzen und lassen sich besonders gut verschweißen.

Werkstoffkunde – PVC

PVC steht für Polyvinylchlorid und hat eine Dichte von 1,45 g/cm³. Es ist demnach sehr stabil und hat eine hohe chemische Beständigkeit. Einsetzbar ist PVC von 0°C bis max. +60°C, kann im Lebensmittelbereich verwendet werden und ist UV-beständig. Sie können PVC kleben und auch verschweißen.